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Verkehrskonferenz A 39

IHK-Präsident Bernd Hansmann konnte am 9. Mai 2005 im Hause der IHK in Lüneburg anläßlich der Verkehrskonferenz A 39 Angelika Mertens (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesminsterium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen), Dr. Ernst Jagl (Leiter des Referats Verkehr im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Friedhelm Fischer (Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr) - Geschäftsbereich Lüneburg), zahlreiche Bundes- und Landtagsabgeordnete, Landräte, Oberbürgermeister/Bürgermeister sowie Institutionen und Verbände des Planungsraumes der A 39 begrüßen. Ziel dieser Veranstaltung sei, so Hansmann, die ersten Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie, des Landwirtschaftsgutachtens, der Raumverträglichkeitsuntersuchung sowie der Verkehrsuntersuchung vorzustellen. Für diese Region sei eine schnelle Realisierung der A 39 vordringlich und von größter Wichtigkeit

In ihrem Statement ließ Angelika Mertens keine Zweifel daran aufkommen, daß in Politik, Wirtschaft und Verwaltung Einigkeit über das Fehlen einer Nord-Süd-Autobahn bestünde. Die Entwicklung des Raumes liege der Bundesregierung am Herzen, die A 39 mit einem Investitionsvolumen von EURO 444 Mio. sei ein Meilenstein für die überregionale Entwicklung, aber auch für die Zukunft der Landkreise Lüneburg, Uelzen und Gifhorn. Die A 39 sei 2004 in den vordringlichen Bedarf eingestellt, sie werde die Mobilität steigern, eine Lebensader sein und zur Schaffung von Arbeitsplätzen führen. Sie gehe von einer schnellen Umsetzung aus. Wichtig sei das Vorantreiben der Planung bis zur Baureife.

Die Niedersächische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg stellte anschließend erneut die verschiedenen Varianten vor, in der Anregungen und Hinweise aus den Arbeitskreissitzungen größtenteils eingearbeitet waren. Der gegenwärtige Planungsstand ließe noch keine Präferenzen bezüglich bestimmter Varianten zu, ebenso wenig könnten Varianten zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden

Der Planungsaufwand ist immens: Einzubeziehen in die weitere Planung sind die Ergebnisse aus der Umweltverträglichkeitsstufe 2 (hier stehen noch die Kartierung von Rast- und Brutvögeln, Amphibien und Libellen sowie die FFH (Flora-Fauna-Habitat) Verträglichkeitsprüfungen aus), der Raumverträglichkeitsuntersuchung, der Verkehrsuntersuchung sowie die Berücksichtigung  raumrelevanter Aspekte der Land- und Forstwirtschaft. Die heutigen 84 Teilvarianten werden ergebnisoffen verglichen mit dem Ziel der Ausarbeitung einer Vorzugsvariante. Nach Prüfung durch die Raumordnungsbehörde werde dann das Raumordnungsverfahren eingeleitet.

An der anschließenden Diskussion wurde insbesondere die geplante Anbindung und die damit verbundene Linienführung durch ein Wohngebiet und eine Kaserne kritisiert und eine nördliche Anbindung gefordert.



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update Gunther Zimmermann 18.02.10