Fachgruppenversammlung Taxi und Mietwagen in Celle Alexandra Saath als Delegierte nachgewählt
Über 30 Teilnehmer konnte der FG-Vorsitzende Martin Fündeling am 27. Oktober 2005  in der Waldgaststätte Alter Kanal in Celle begrüßen. Er gab einen Überblick über seine bezirklichen Aktivitäten des letzten Jahres und zeigte die Vielfältigkeit der Aufgaben auf. So berichtete er, daß durch sich ab dem 1.10.2005 bei den Beförderungsentgelten für den sitzenden Krankentransport in Stadt und Landkreis Celle  durch die Anpassungsklausel die Ortspauschalen für Celle und Bergen von 7,35 € auf 7,44 €, bei den übrigen Orten von 6,47 € auf 6,55 €, erhöhen. Der Kilometerpreis bleibe unverändert.
Weiter auf der Tagesordnung stand die Nachwahl eines Delegierten. Diese war durch den Tod von Joachim Zimmermann notwendig geworden. Gewählt wurde hier im zweiten Wahlgang Alexandra Saath aus Celle.
Michael Müller, Leiter der GVN-Verhandlungskommission, berichtete von den Verhandlungen mit den Krankenkassen. Es zeige sich ein Trend zur Sammelbeförderung. Dabei würden durch die AOK die bisherigen Unternehmen eingebunden und die Transporte entsprechend der bisherigen Auslastung geteilt. Andere, meist nicht vertragsgebundene Kassen, versuchten über Ausschreibungen die Tarife zu unterlaufen. Der Rahmenvertrag, so Michael Müller weiter, sei nach vielen Schwierigkeiten im März unterzeichnet worden, man habe damit immerhin geschafft, daß Mitglieder weiter mit den Kassen abrechnen könnten. Nach dem Abschluß des Rahmenvertrages sei über Entgelterhöhung gesprochen worden. Einigkeit sei darüber erzielt worden, die Verhandlungen fortzusetzen, sobald die Höhe der Mehrwertsteuererhöhung bekannt sei. Die neue Vereinbarung werde von Besetztkilometern ausgehen und keine Wartezeit vergüten. Bei der Festlegung der neuen Beförderungspreise müßten insbesondere für den ländlichen Raum die vielen Leerkilometer berücksichtigt werden. Im Anschluß an seinen Vortrag hatte Müller viele Fragen der Teilnehmer zu beantworten, u.a. zu vor- und nachoperativen Behandlungen, Beförderung von Privatpatienten oder Höhe des Eigenanteils bei Strahlen- bzw. Chemotherapie.
Über Erfahrungen bei Steuerprüfungen bzw. Fahndungen berichtete Landesgeschäftsführer Hartmut Knaack. Er zeigte auf, aus welchen Gründen die Prüfung abgebrochen und die Fahndung eingeschaltet werde. Durch Unregelmäßigkieten in der Buchhaltung (ein Beispiel sei das nicht lückenlose Vorhandensein von Schichtzetteln) ergäbe sich oft ein Anfangsverdacht, der zum Abbruch der Prüfung und Einschaltung der Fahndung führe. Dadurch könne die Buchhaltung verworfen werden, es erfolge eine Schätzung. Eine Vielzahl von Rückfragen aus dem Teilnehmerkreis zeigte das große Interesse an Informationen und Ratschlägen auf.
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update Gunther Zimmermann 18.02.10
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