Verteuerung beim Lkw-Verkehr EU-Studie prognostiziert Mehrkosten
Das EU-Forschungsinstitut JRC ist von der Europäischen Kommission mit einer Studie beauftragt worden, wie sich die Mehrkosten für Transportunternehmen bei Änderung der Eurovignette-Richtlinie (Umwelt-, Lärm- und Staukosten) verhalten. Nun wurde auf ausgewählten Strecken eine Simulation durchgeführt: Stockholm-Odense (Mehrkosten 2,7 Prozent)und Lyon-Bratislava (plus 5,2 Prozent). Auf der dritten Strecke Rotterdam-Köln-Rotterdam sollen die Mehrkosten bis zu 8,6 Prozent betragen. Dem Institut zufolge entspräche dies bis zu 12,2 Cent pro Kilometer.
Laut den Forschern können die Unternehmen die Kosten um 20 bis 30 Prozent durch Effizienzsteigerung und neue Technologien abfedern. Bei Euro-5-Fahrzeugen würden sich die Kosten um 2,6 und 5,3 Cent je Kilometer auf 1,8 und 3,4 Cent je Kilometer senken. Da die Kosten nicht vollständig an die Verbraucher weitergereicht werden könnten, sei davon auszugehen, dass die Transportunternehmen zumindest auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben werden. (MP)
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