Gesamtverband Verkehrsgewerbe
Niedersachsen e.V.
JU im GVN


Infofahrt der Jungen Unternehmer nach Budapest
Volles Programm und trotzdem Spaß



DAS Wahrzeichen der ungarischen Hauptstadt.

Ein dicht gedrängtes Programm hatten die Jungen Unternehmer im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen auf ihrer diesjährigen Landesfahrt vom 30. April bis zum 4. Mai 2008 zu absolvieren. Ziel war in diesem Jahr die ungarische Hauptstadt Budapest. Die aus den drei Teilen Pest, Buda und Obuda hervorgegangene Hauptstadt ist eine Millionenstadt wie die Jungen Unternehmer schwer am dichten Verkehr bei der Anreise vom Flughafen zum Hotel mitbekamen. Im Schneckentempo ging es durch die Staus, so daß die für diesen Tag angesetzte Stadtführung nur unter erheblichen Einschränkungen durchgeführt werden konnte. Trotzdem gab es viel zu sehen. Der Gellertberg, das Burgviertel, viele alte Bauwerke, die Donau und natürlich die Kettenbrücke, das Wahrzeichen schlechthin.

Die Anreise erfolgte per Flieger von Hamburg, Hannover und Düsseldorf, zum Teil Direktflug zum anderen Teil mit Zwischenstopp in München. Dies war dann wohl auch er einzige kleine Wermutstropfen auf der gesamten Reise, der jedoch die ausgesprochen gute Stimmung in keiner Weise trüben konnte. Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen rustikalen ungarischen Folkloreabend.



Zufriedene Gesichter nach einem Tag mit vollen Programm

Dichtgedrängtes Programm
Viel Zeit zum Ausschlafen gab es nicht, denn am zweiten Tag stand ein umfangreiches Programm an. Von Budapest aus ging es u. a. nach Gödöllö, mit dem so genannten Sissi-Schloß, anschließend zum Donauknie, dem wohl schönsten Teil des ungarischen Donautals, wo uralte Funde auf römische Zeit verweisen. Nach einer Fährüberfahrt zum westlichen Donauufer stand die Künstlerstadt Szentendre auf dem Programm, eine kleine Stadt mit einer malerischen Atmosphäre und einem der schönsten Plätze in ganz Ungarn. Eine Besonderheit Szentendres, die wohl größte Anzahl von Museen, auf jeden tausendsten Einwohner entfällt ein Museum oder eine Galerie. Esztergom, die größte Kathedrale Ungarns, Visegrad, Dömös oder Vac sind weitere lohnenswerte Ziele. In Visegrad stand ein Ritterabend auf dem Programm, der reichlich Erheiterung bei den Teilnehmern brachte.

Am dritten Tag ging es in das Donau-Thieß-Tiefland mit der Stadt Kecskemet und vor allem der Weiterfahrt in die Puszta, wo die Jungen Unternehmer nicht nur die Arbeit mit Pferden besichtigen konnten, auch ein typischer ökologisch geführter Hof war Ziel des Reisetages. Vom ökologisch angebauten Wein bis zu natürlich aufwachsenden Wollschweinen, Ziegen und Schafen, allerdings auch mit einer sehr einfachen Lebensweise, präsentierte sich den Teilnehmern.

Puszta: intensive Nutzung und baumloses Ödland
Ganz nebenbei erhielten die Jungen Unternehmer einen Überblick über die wirtschaftliche Nutzung der großen ungarischen Tiefebene, die typische Bebauungsstruktur mit zum Teil ausgesprochen weitläufigen Einzelgehöften aber auch dörflichen Wohnsiedlungen, sozialistischen Trabantenstädten und zum Teil sogar großstädtisch wirkenden Zentren. In der Tiefebene wechseln scher endlose Getreidefelder mit Obst-, Wein- und Gemüsebau. Die echte Puszta ist ein fast baumloses Öd- und Weideland und überlebte nur in Naturschutzgebieten. Hier ist der Horizont nahezu unendlich. Hier ist auch die ungarische Lebensmittelindustrie zu Hause, u. a. die Heimat des berühmten ungarischen Aprikosenschnapses Barackpalinka, der selbstverständlich auch zu Testzwecken verkostet werden mußte.

Ziel des vierten Tages war der Balaton (Plattensee). Balatonfüret, die Stadt am Nordufer des Plattensees, hat immerhin 13.000 Einwohner und ist als Kurort für seine Mineralquelle und das milde Klima bekannt. Der Stadtkern besteht aus Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert, um ihn herum hat sich eine moderne Tourismusinfrastruktur mit Hotels, Restaurants usw. gebildet. Schließlich kommen jährlich rund 50.000 Urlauber an den Balaton. In Ungarn wird der Balaton auch als ungarisches Meer bezeichnet, nicht ganz ohne Grund, schließlich hat er eine Wasseroberfläche von 596 Quadratkilometern und ist damit der größte Binnensee Mitteleuropas.


Klönen unter Kollegen
Den letzten Abend genossen die Jungen Unternehmer bei einer Fahrt auf der Donau bei kalt-warmen Buffet und ungarischen Wein. Eindrucksvoll war das beleuchte nächtliche Panorama beidseits des Donauufers. Selbstverständlich boten die vier Tage Gelegenheit zum regen Gedankenaustausch unter Kollegen und dies wurde auch reichlich genutzt. Der letzte Tag stand - soweit die Flugzeiten es zuließen - noch zur freien Verfügung. So konnte man noch einmal in die City oder aber auf den Burgberg, um beispielsweise das Hiltonhotel mit den ins Hotel integrierten historischen Ausgrabungen zu besichtigen.

Jungunternehmersprecher Ralf Schumacher nutzte zum Schluß die Gelegenheit, Eindrücke bei den Teilnehmern zu sammeln. Insgesamt gesehen, so war man sich einig, eine rundherum gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden sollte. Reiseziele wurden auch bereits ins Auge gefaß, Wien, Brüssel vielleicht auch Krakau, Paris, London, Schottland oder Sankt Petersburg. Auch die Reisegruppe mit 30 Teilnehmern war passend. Organisiert und durchgeführt wurde die Reise - vermittelt durch den Lüneburger Landessprecher Ulf Tillmann - mit Unterstützung des Paketreiseveranstalters Service Reisen Giessen.



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Impressum update Gunther Zimmermann 02.02.11