Gesamtverband Verkehrsgewerbe
Niedersachsen e.V.
Presse

Brutaler Überfall auf Taxifahrer in Oldenburg
GVN: Schnelle Reaktion und aufmerksame Bürger verhindern Schlimmeres
„Die steigende Gewaltbereitschaft bis hin zu größter Brutalität gegen Menschen muss unsere Gesellschaft entschlossen bekämpfen. Dies zeigt der erneute Überfall auf einen Taxifahrer in Oldenburg“, stellt der Gesamtverband Verkehrgewerbe Niedersachsen (GVN) fest. In Oldenburg wurde ein 35-jähriger Taxifahrer in seinem Wagen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und beraubt. Besonders erschreckend ist das Alter der Tatverdächtigen von 20 und 14 Jahren.

Die Fahrerinnen und Fahrer sind derartigen Überfällen fast schutzlos ausgeliefert. Das Taxi ist Teil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Für Taxifahrer gilt die so genannte Beförderungspflicht, sie dürfen Fahraufträge nicht ablehnen oder sich ihre Fahrgäste frei auswählen. Das Taxigewerbe selbst versuche, sich durch Schulungen, Deeskalationstrainings und Alarmtechnik vor Überfällen zu schützen. Ganz wichtig seien aber aufmerksame Bürger. „Nur die Tatsache, dass er noch die Hupe drücken konnte und die Wachsamkeit der Anwohner haben Schlimmeres verhindert“, so GVN-Geschäftsführer Gunther Zimmmermann.

Weiteres Warnsignal ist der sogenannte Taxi-Alarm: blinkendes Dachzeichen, Warnblinker und Intervallhupen. Wenn Taxis zu ungewöhnlichen Zeiten oder an ungewöhnlichen Orten z. B. in Industriegebieten, Waldstücken oder in der Feldmark stehen, kann dies ebenfalls ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt.

Dem überfallenen Taxifahrer wünscht der GVN, dass er sich schnell und vollständig von dem brutalen Überfall erholt. Den aufmerksamen Anwohnern gilt der Dank des niedersächsischen Taxi- und Mietwagengewerbes.




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Impressum update Gunther Zimmermann 13.07.10