Lkw-Sicherheitstage vom 4. bis 6. Mai 2010 in Northeim GVN sensibilisiert über Gefahren im Straßenverkehr
Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. veranstaltet vom 4. bis 6. Mai 2010 die Lkw-Sicherheitstage auf dem Autohof Northeim (A7 – Ausfahrt 69). Hat's geklickt? – unter diesem Motto werden die Öffentlichkeit und Vertreter des Verkehrsgewerbes für die Vermeidung von Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.
Vom DVR-Gurtschlitten über Überschlag- und Abstandssimulator bis hin zum Schleudertest: Die Lkw-Sicherheitstage demonstrieren riskante Verkehrssituationen und wie man ihnen vorbeugen bzw. auf sie reagieren kann. Unterstützt wird der GVN dabei durch die Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat, der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und zahlreichen weiteren Unternehmen.
Besonderes Interesse dürfte die Vorführung „Ladungssicherung“ wecken. Verstöße können für Unternehmer und Fahrer teuer und unangenehm werden. Um dem vorzubeugen, werden Praxistipps vermittelt, aber auch Hilfen, wie man sich bei Kontrollen verhalten sollte.
Des Weiteren werden aktuelle Auswirkungen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes für den Personen- und Güterkraftverkehr diskutiert. Durch die Vorgaben zu Grundqualifikation und Weiterbildung von Fahrern und Fahrerinnen kommen enorme Mehrkosten auf die Unternehmen zu. Zudem gilt es, mit erhöhtem Engagement den Nachwuchs zu sichern. Der GVN zeigt finanzielle Lösungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote auf.
Der dritte Tag der Veranstaltung steht ganz im Fokus für die „kleinen“ Gäste: Verkehrssicherheitsberater der Polizei Niedersachsen haben speziell für Schulkinder Informationen zum „Toten Winkel“ bei Nutzfahrzeugen zusammengestellt. Zur Veranschaulichung steht eine Sattelzugmaschine bereit.
GVN-Bezirksgeschäftsführer Harald Gast: „Für uns haben die Aspekte der Sicherheit oberste Priorität. Ziel der Lkw-Sicherheitstage ist es zum einen, das Image der Brummifahrer in der Öffentlichkeit aufzuwerten und mit dem Vorurteil Schluss zu machen, Lkws seien die häufigsten Unfallverursacher auf der Straße. Zum anderen stehen das Miteinander der Verkehrsteilnehmer und die Rücksichtnahme dieser aufeinander im Vordergrund. Dadurch lassen sich viele Unfälle von vornherein vermeiden.“
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