Gesamtverband Verkehrsgewerbe
Niedersachsen e.V.
Presse

Schülerbeförderung im ÖPNV ist sicher
GVN fordert Zusammenarbeit aller Verantwortlichen und bessere Finanzierung

Hannover, den 19. Mai 2010. „Es ist falsch, die Ängste der Eltern vor der Schülerbeförderung mit dem Bus zu schüren. Der Bus ist nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel. Es passieren mehr Unfälle auf dem Schulweg, wenn Eltern ihre Kinder mit dem Pkw fahren oder die Kinder mit dem Fahrrad unterwegs sind, als bei einer Beförderung mit dem Schulbus. Der ADAC-Schulbustest zeigt die Verantwortlichkeiten für die ÖPNV-Schülerbeförderung auf“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Bernward Franzky vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. den aktuellen ADAC-Bericht.

Schule und Eltern müssen den Kindern das richtige Verhalten vor und während der Fahrt vermitteln. Für Drängelei an der Haltestelle, Verschmutzung der Busse und das Fehlen von Nothämmern sind die Schüler in der Regel selbst verantwortlich. Die Busunternehmen haben gemeinsam mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft die Initiative „BUS Stop“ zur Verbesserung der Schulbussicherheit ins Leben gerufen. Verhaltensregeln und Lehrmaterial sind kostenlos über den GVN zu beziehen oder auch per Internet abrufbar.

Busunternehmer sorgen für sichere Busse und bilden ihre Fahrer weiter. Jeder Kraftfahrer muss per Gesetz bis 2013 eine 35-stündige Weiterbildungsmaßnahme nachgewiesen haben.

Für die Anordnung und Gestaltung der Haltestelle gilt es, die Verantwortlichkeit der Kommunen herauszuheben. Soweit der ADAC kritisiert, dass die Haltestellen in zu großer Entfernung von der Schule liegen wird allerdings nicht berücksichtigt, dass bei größer räumlicher Nähe der Schulbus mit dem Pkw-Verkehr der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, kollidiert.

Nur wenn alle Beteiligten ausreichend zusammenwirken, kann das System Schülerbeförderung verbessert werden. Dazu zählt auch, eine ausreichende Finanzierung durch die öffentliche Hand sicherzustellen. „Leider sind die Mittel auch in Niedersachsen für die Neubeschaffung von Linienbussen und die Finanzierung der Verkehrsleistungen in den letzten Jahren deutlich zurückgeschraubt worden“, so Franzky.




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Impressum update Gunther Zimmermann 13.07.10