Ferienfahrverbot für Lkw auf Autobahnen Ab 7. Juli freie Fahrt für die Pkw an den Wochenenden
An diesem Wochenende gilt zum ersten Mal das sogenannte Ferienfahrverbot für Lkw. Dies bedeutet, daß zusätzlich zum ganzjährig geltenden Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen (jeweils von 0.00 bis 22.00 Uhr) auch am Samstag (von 7.00 – 20.00 Uhr) auf den wichtigen Ferienrouten der Autobahnen und bestimmten Bundesstraßenabschnitten ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lkw besteht. Dieses Ferienfahrverbot an Samstagen gilt vom 7. Juli bis zum 25. August 2007. Es ergänzt in der Hauptreisezeit das ohnehin ganzjährig geltende Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen. Ausnahmen gibt es lediglich für Transporte im kombinierten Verkehr, die Beförderung von bestimmten Frischeprodukten wie Milch oder leicht verderblichem Obst und Gemüse sowie Leerfahrten, die im Zusammenhang mit diesen Transporten stehen.
„Wenn gleichzeitig gerade diese Ferienwochenenden, die Zeiten mit den größten Staus auf den Autobahnen sind, sollten die Autofahrer daran denken, daß nicht der Lkw Verursacher dieser Staus sein kann“, bittet der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN), Bernward Franzky, die Bürger um Verständnis für die Lkw-Fahrer. Zum eigenen Vergnügen fahre schon aus Kostengründen kein Lkw, sondern zur Sicherstellung der Güterversorgung für die Wirtschaft und Bürger. Deshalb gebe es für LKW-Fahrer, die in den Verbotszeiten unterwegs sein müssen eine spezielle Ausweichstreckenkarte. Damit habe der GVN alle Mitgliedsunternehmen ausgestattet. „Wenn in der Ferienzeit vermehrt Lkw die Bundesstraßen nutzen, hat dies mit der immer gern unterstellten Mautflucht garantiert nichts zu tun, die Lkw-Fahrer beachten lediglich die vorgeschriebenen Fahrverbote auf Autobahnen und die empfohlenen Ausweichrouten“, unterstreicht der GVN-Hauptgeschäftsführer.
Der GVN vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftverband rund 3.200 private niedersächsische Unternehmen aus den Bereichen Güterkraftverkehr, Entsorgung, Spedition, Logistik, Möbelspedition, Omnibus und Touristik sowie Taxi, Mietwagen und Krankentransporte mit mehr als 30.000 Beschäftigten.
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